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Zu Beginn hatte es sich Werner Küsel, leitender Mitarbeiter im gastgebenden Unternehmen und Geschäftsführer des Vereins „Stadt ohne Watt”, nicht nehmen lassen, die 15 Teilnehmer persönlich in seinem Hause zu begrüßen.

Er stellte die sehr gute Entwicklung der Stadtwerke in den letzten Jahren dar, verwies aber zugleich darauf dass auch sie sich einem harten Wettbewerb stellen müssen um weiter am Markt bestehen zu können. Der Verein „Stadt ohne Watt” ist seit vielen Jahren besonders auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien aktiv. Dabei haben die Grevesmühlener Stadtwerke eine Vorreiterrolle inne ebenso wie auch der Zweckverband GVM, wobei der Grundgedanke „in der Region – von der Region – für die Region” ist. W. Küsel lud die Anwesenden zum „Tag der erneuerbaren Energien” 2016 am 29. April ein. Seine Ausführungen fanden bei den Teilnehmern großes Interesse.

Im Anschluss daran berichtete die Verbandsjuristin Christiane Schott zu o.g. Thematik und gab diverse Informationen und Handlungsempfehlungen. Sie hob hervor, dass die Wiedereingliederung eines längere Zeit erkrankten Arbeitnehmers in den Arbeitsprozess des Unternehmens nicht nur die Pflicht des Arbeitgebers ist, sondern sie ihm auch die Möglichkeit gibt Kosten und rechtliche Konsequenzen in Bezug auf eine krankheitsbedingte Kündigung, die für den Arbeitgeber mit großen Hürden verbunden ist, zu sparen. Wichtig für den Arbeitgeber sind konkrete Dokumentationen und Nachweise, aber auch die Vermeidung von Formfehlern. Interessierte Unternehmen können sich bei Bedarf jederzeit an sie wenden, um gemeinsam nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.

Ihre Ausführungen wurden ergänzt von Sabine Axt, Beraterin im Projekt „LoB in Aktion” der FAW Fortbildungsakademie der Wirtschaft gGmbH, in das auch der Unternehmerverband seit April 2014 in Westmecklenburg aktiv einbezogen ist. Sie erläuterte die 3 BEM – Ziele Prävention, Rehabilitation und Integration. Im Prozess der Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit der Arbeitnehmer gibt es jedoch viele Stolpersteine. Wichtig sind nach ihren Worten eine transparente ehrliche Kommunikation miteinander und gegenseitiges Vertrauen. Dazu gab sie zahlreiche praktische Tipps und verwies darauf, dass die FAW – Mitarbeiter bzgl. BEM und BGM über große Erfahrungen verfügen, gut geschult sind und interessierten Unternehmen gern zur Seite stehen.

Manuela Heise von der BARMER GEK Wismar betonte das große Interesse ihrer Krankenkasse an Eingliederungs- und Gesundheitsmanagementmaßnahmen zur Erhaltung bzw. Wiederherstellung der Gesundheit der Arbeitnehmer. Die BARMER hat dabei vielfältige Möglichkeiten um Unternehmen bzw. die Arbeitnehmer unterstützend zu begleiten.

In einer regen Diskussion berichteten die Teilnehmer aus ihrer eigenen – manchmal von der Theorie abweichenden – täglichen Praxis und anhand konkreter Beispiele über persönliche Erfahrungen, woraus sich ein reger konstruktiver Gedankenaustausch entwickelte.

Die Regionalleitung dankt dem Gastgeber sehr herzlich für die Ausrichtung dieser Veranstaltung und seine Gastfreundschaft und persönlich W. Küsel für seine interessanten

Informationen, ebenso Christiane Schott, Manuela Heise und Sabine Axt, die auch zahlreiche Fragen beantworteten, für ihre Ausführungen.

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