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Womit alles begann: 19.01.1990

Vier Tage nach der Gründung des Unternehmerverbandes der DDR am 15. Januar 1990 in der Berliner Kongresshalle nahmen 11 Selbständige das Schicksal tausender Unternehmerinnen und Unternehmer der damaligen Bezirke Schwerin, Rostock und Neubrandenburg, dem heutigen Mecklenburg – Vorpommern, in die Hand und bereiteten am 19. Januar 1990 im Schweriner „Brunnenkrug“ die Gründungsversammlung des Norddeutschen Unternehmerverbandes vor.

Am 08. Februar 1990 wurde dann im Beisein von rund eintausend Selbständigen in der völlig überfüllten Halle am Fernsehturm in Schwerin der Norddeutsche Unternehmerverband gegründet. Der gemeinsame Wille zum Aufbau einer eigenen branchenübergreifenden, parteipolitisch unabhängigen und regional zuständigen Interessenvertretung arbeitgeberseitiger Positionen und das Wissen um die große Verantwortung von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern beim Aufbau eines neuen Wirtschaftssystems führte diese Menschen zusammen. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg – Schwerin e.V. ist der unmittelbare Nachfolger des damals gegründeten Landesverbandes für den Norden Ostdeutschlands.

Die ersten Jahre

In den ersten Jahren nach der Gründung gab es einen massenhaften Zulauf von Unternehmerinnen und Unternehmern aus bestehenden und neugegründeten Unternehmen. Die damals ungeklärten Eigentumsverhältnisse, die Widersprüche beim Aufbau des neuen Rechtssystems, Probleme bei der Finanzierung vorgesehener Vorhaben und die Inkompetenz oder mangelnde Bereitschaft zur schnellen Entscheidung bei den sich im Aufbau befindlichen Verwaltungen provozierten Auseinandersetzungen, die innerhalb einer starken Gemeinschaft gelöst werden sollten.

Das Credo des Verbandes „Gemeinsam sind wir stark”, das uns seit vielen Jahren begleitet, steht für diesen Wunsch nach starker gemeinschaftlicher Unterstützung. Der Unternehmerverband mit seiner Hauptgeschäftsstelle in Schwerin erfuhr in dieser Zeit ideelle und materielle Unterstützung von Arbeitgeberverbänden aus Hamburg, Lübeck und Schleswig-Holstein. Auch die Banken unterstützten den Aufbau durch finanzielle Zuwendungen.

Die neunziger Jahre

Der Beginn der neunziger Jahre war geprägt von den vielen sich im Aufbau befindlichen Unternehmen. Der Verband begleitete diese, oft mit zahlreichen Unsicherheiten verbundene, Zeit mit Beratung, Informations- und Vertretungsleistungen. Unternehmensgründungen, Finanzierungsfragen und der Aufbau von Geschäftsbeziehungen standen im Mittelpunkt. Die Bundesregierung startete verschiedene Programme zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung. „Aufbau Ost“ war das Stichwort – auch um die durchschnittlich doppelt so hohe Arbeitslosigkeit wie in Westdeutschland abzubauen.

In Anlehnung an die sich herausbildenden Verwaltungsstrukturen durch die Neubildung von Landkreisen, kreisfreien Städten und den damit verbundenen unterschiedlichen Ansprechpartnern war relativ schnell die Bildung einer regionalen Verbandstruktur erforderlich, bestehend aus Haupt- und Ehrenamt, die die Arbeit in den jeweiligen Verbandsgebieten koordinierte. So entstanden in den Jahren 1992 bis 1994 die Regionalleitungen in den Kreisen Parchim, Ludwigslust, Nordwestmecklenburg, Güstrow und den Städten Schwerin und Wismar.

Nach der Aufspaltung des Verbandes 1992 in zwei eigenständige Verbände – Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. und Rostock und Umgebung e.V. – wurden gemeinsam mit dem UV Rostock und dem Unternehmerverband Vorpommern landesweite Interessen in einer lockeren, später in einer vertraglichen fundierten, Kooperation vertreten. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. war gleichzeitig Gründungsmitglied der Vereinigung der Unternehmensverbände für Mecklenburg-Vorpommern (VUMV). Bis zu seinem Austritt aus der VUMV im Jahr 2005 war er nicht nur finanziell, sondern auch strukturell und von der Anzahl der Mitgliedsunternehmen einer der größten und leistungsstärksten Verbände innerhalb der Vereinigung.

Wirtschaft zur Jahrtausendwende

Zur Jahrtausendwende musste konstatiert werden, dass der Aufschwung ins Stocken geraten war. Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung, eine schlechte Zahlungsmoral und geringe Chance der kleinen Unternehmen bei Ausschreibungen der öffentlichen Hand gefährdeten Unternehmen in ihrer Existenz. Der Mangel an Ausbildungs- und Arbeitsplätzen für gut qualifizierte Menschen ließ immer mehr junge Leute in die westlichen Bundesländer abwandern. Es war eine Zeit der harten Auseinandersetzungen mit der Politik und des enger Zusammenrückens der Unternehmerschaft.

Zu den wendebedingten Herausforderungen und Anpassungsleistungen kamen zu Beginn des 21. Jahrhunderts große Veränderungen auf die Wirtschaft zu: neue Technologien, Globalisierung und der demografische Wandel. Die fortschreitende Globalisierung verschärfte den internationalen Wettbewerb zwischen Unternehmen und Standorten. Der demografische Wandel zeigte ebenfalls erste gravierende Auswirkungen. Mehr Wirtschaftswachstum konnte nur durch Innovationen und Investitionen und zusätzliche Beschäftigung geschaffen werden.

Finanzkrise und stabiler Mittelstand in den Jahren ab 2010

Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 stellte Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die Unsicherheiten waren zuerst groß, doch schnell zog die Konjunktur wieder an und Deutschland überwand die Krise rascher als die meisten anderen Länder. Die Auftragsbücher füllten sich. Der wirtschaftliche Erholungsprozess verfestigte sich, weil auch die Inlandsnachfrage wieder zunahm. Westmecklenburg wird mittlerweile von einem relativ stabilen Mittelstand geprägt.

Die Bedingungen für viele Unternehmerinnen und Unternehmer veränderten sich in den Jahren ab 2010 grundlegend. Der demografische Wandel und die Abwanderungen junger Menschen in den zurückliegenden 20 Jahren zeigten erste gravierende Auswirkungen bei der Gewinnung ausbildungsfähiger junger Menschen und auf dem Fachkräftemarkt. Frühzeitig wies der Unternehmerverband darauf hin und setzte mit zahlreichen Aktivitäten zur Berufsfrühorientierung bzw. zur Mitarbeiterbindung und -gewinnung über die Jungunternehmerschulen in den Landkreisen Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg bzw. mit den Beteiligungen an Landes-, Bundes-, und EU-Projekten Maßnahmen in Gang, um die Auswirkungen abzumindern.

Das zwanzigjährige Bestehen des Verbandes im Jahr 2010 wurde mit zahlreichen Höhepunkten öffentlich begangen.

Nach Abschluss der Kreisgebietsreform im Jahr 2011 passte der Verband seine Strukturen den neuen Gegebenheiten an. Die Regionalgebiete Ludwigslust und Parchim fusionierten 2012 zum neuen UV-Regionalbereich Ludwigslust-Parchim. Die anderen Verwaltungsgebiete in Westmecklenburg werden durch die Regionalleitungen Schwerin und Nordwestmecklenburg betreut. Die landesweite Kooperation mit den Verbänden in Rostock und Vorpommern vertiefte sich Zusehens. 2011 ging der gemeinsame Internetauftritt der Verbände online. Jährliche Arbeitspläne bilden die Grundlagen für zahlreiche gemeinsame Veranstaltungen, die die Vernetzung der Mitglieder landesweit im Focus haben. Gemeinsame Positionierungen zu wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Themen machen die drei größten Regionalverbände in Mecklenburg-Vorpommern zu einem anerkannten Partner für Verwaltungen und Politik.

Auch wenn sich der Ton geändert hat, so sind und bleiben die Unternehmerverbände konsequente und durchsetzungsfähige Selbsthilfeeinrichtungen der freiwillig organisierten Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern.

Zum Start in die 2020ger Jahre – Optimismus 30 Jahre nach der Wende

Generationswechsel, Nachfolgeproblematiken, Fachkräftemangel und die allumfassend fortschreitende Digitalisierung fordern die Unternehmerschaft und prägen die Verbandsarbeit zu Beginn der 20ger Jahre. Die Unternehmensgründer der Wendezeit verabschieden sich nach und nach in den verdienten Ruhestand. Oft übergeben sie ihre Unternehmen an die nachfolgende Generation in der Familie. So entstehen 30 Jahre nach der Wende wieder mittelständische Familienunternehmen, die schon immer eine wesentliche Stärke der deutschen Wirtschaft ausmachten. Auch in Ostdeutschland etablieren sich diese nun wieder. Trotzdem ist der Abstand zur wirtschaftlichen Entwicklung in Westdeutschland immer noch groß und zieht viele Fachkräfte in wirtschaftlich stärkere Regionen.

Der Wandel in der Arbeits- und Lebenswelt der nachwachsenden Generation kann aber auch zunehmend genutzt werden, um die dringend gesuchten jungen Leute im Land zu halten oder zurückzuholen. Die Wirtschaft und das Land Mecklenburg-Vorpommern können mit dem schlagkräftigen Argument punkten, ein Land zum “Leben und zum Arbeiten” zu sein.

Auch in den Gremien und im Hauptamt des Verbandes vollzieht sich der Generationswechsel. Viel Schwung, neue Angebote und Ideen prägen die Verbandsarbeit. Und damit ist auch die Mitgliedergewinnung weiter positiv vorangeschritten. Auf Grundlage eines deutlich positiven Mitgliedervotums und eines im Dezember 2019 unterzeichneten Verschmelzungsvertrages wurde der Unternehmerverband West-Mecklenburg e.V. mit dem Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. verschmolzen. Der Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin e.V. trat damit die Gesamtrechtsnachfolge des Unternehmerverband West-Mecklenburg an. Man tritt in der Verbandsregion nun wieder vereint für die Interessen der regionalen Wirtschaft ein. Im Jahr 2020 sind rund 720 Unternehmerinnen und Unternehmer im Verband organisiert.

Die Interessenvertretung konzentriert sich sowohl auf regionale, branchenspezifische oder überregionale Themen. Ziel ist und bleibt, auf die Besonderheiten der kleinteiligen mittelständischen Wirtschaft aufmerksam zu machen und deren Bedürfnisse in das Zentrum zu stellen. Es mehren sich die Anzeichen, dass die stetig anwachsende Bürokratisierung zu einer Überregulierung führt und eine für Unternehmer zwingend nötige Flexibilität kaum mehr möglich macht. Deutschland fällt im internationalen Wettbewerb zurück und kann mit der nötigen Geschwindigkeit bei den Veränderungen auf den verschiedensten Ebenen kaum noch mithalten. Hier muss weiter konsequent auf die Politik zugegangen werden. Die Wirtschaft muss als Motor und als Grundlage für Wachstum und Wohlstand verstanden werden. Dazu braucht sie aber auch entsprechende Rahmenbedingungen und die “Luft zum Atmen”.

Keine goldenen 20ger: Corona, Krisen, Kriege und Rezession

Zu Beginn der 2020er Jahre prägten die Schlagworte Generationswechsel, Digitalisierung, Klimawandel und Fachkräftemangel die Wirtschaft. Mittelständische Unternehmen hatten sich gut etabliert und obwohl der Abstand zur westdeutschen Wirtschaft immer noch groß war, keimte Hoffnung auf, den Anschluss zu schaffen. Die Unternehmerschaft wähnte sich als angekommen in diesem vereinten Land und hoffte, die unternehmerisch schwierigsten Klippen und Zeiten umschifft und bewältigt zu haben. Doch dann folgten Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Energie- und Rohstoffkrisen in kurzer Folge, zu denen die Politik unbeeindruckt von der angespannten Wirtschaftslage zahlreiche Transformationsaufgaben, neue gesetzliche Vorgaben und Dokumentationspflichten in allen Bereichen und Belastungen beisteuerte, die Deutschland zusehends ins Hintertreffen geraten ließen. Hohe Energie-, Rohstoff-, Materialpreise, hohe Lohnkosten und Abgabenlasten lassen die Wettbewerbsfähigkeit schwinden.  Die Wirtschaftslage in Deutschland ist seit 2022 geprägt von Rezession und es überwiegen die Negativschlagzeilen. Insolvenzen, Standortschließungen, Standortverlagerungen, Abbau von Stellen – und das bei strukturbestimmenden Branchen in Deutschland. Dabei geht es um Arbeitsplätze in Größenordnungen. In Mecklenburg-Vorpommern kommen die Auswirkungen zeitversetzt oder indirekt an, weil viele Unternehmern Zulieferer oder Nachauftragnehmer der strauchelnden Firmen sind. Damit erscheinen die Zahlen an wankenden Firmen und Arbeitsplätzen auf den ersten Blick nicht ganz so groß, in der Summe und für unsere Region ist das jedoch ebenso relevant und besorgniserregend.

Bundes- und Landesregierungen werden zunehmend handlungsunfähig, weil die noch möglichen Koalitionen kaum reformwürdige und strukturverbessernde Maßnahmen hervorbringen. Die Sorge vor dem unkalkulierbaren Einfluss wachsender antidemokratischer Kräfte lähmt das Land.

Der Unternehmerverband hat sich in den zurückliegenden Jahren von einem oftmals sehr streitbaren Interessenvertreter wirtschaftlicher Belange zu einem anerkannten geschätzten und konstruktiven Partner für Verwaltungen, Politik und Institutionen entwickelt. Mit dem Ausbau der Verwaltungen und der Verfestigung von Strukturen war es erforderlich, über die Mitwirkung in Gremien, Ausschüssen, Vereinen, Verbänden, Vorständen usw. gestaltenden Einfluss zu nehmen. Als Kernkompetenzen wurden Fragen der Wirtschaftsförderung, der Gründung und dem Erhalt von Unternehmen, des Arbeitsmarktes, der Personalentwicklung und der beruflichen Aus- und Weiterbildung entwickelt.

Unsere hohe Anzahl an Mitgliedern mit kleinen und größeren Unternehmensstrukturen, aus verschiedenen Branchen und Regionen bedingen unterschiedliche Erwartungen und Wünsche bezüglich der Leistungen des Verbandes.  So wie sich die Herausforderungen unserer mittelständischen Wirtschaft verändern, verändern sich auch die Angebote des Verbandes.

Das Dienstleistungsangebot ist daher breit aufgestellt. Dabei reichen die Angebote vom Netzwerken, über indivi­duelle Beratungsleistungen zum Arbeitsrecht, zum Personalwesen, zu Fördermöglichkeiten, zur Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesuche -und Bindung und vieles andere mehr.  Zusätzliche Angebote ermöglichen verschiedene Verbandsprojekte mit ihren spezifischen Inhalten. Deutlich zugenommen haben die Aktivitäten zur Öffentlichkeitsarbeit in den sozialen Medien. Der Rückzug klassischer Medien, wie der regionalen Tageszeitungen und deren deutlich geringere Berichterstattung zu wirtschaftsrelevanten Themen aus der Region, haben diese Entwicklung noch verstärkt. Aktivitäten, Angebote und Informationen werden nun auf drei verschiedenen Kanälen in den sozialen Netzwerken verbreitet und erreichen die Zielgruppe der Unternehmerschaft sowie die Öffentlichkeit und insbesondere auch die Politik sehr gut.

Der Verband, seine Mitglieder, Aufgaben und Erfolge

Die vier ehrenamtlich tätigen Gremien des Verbandes – das Präsidium und die Regionalleitungen der drei Verbandsregionen – repräsentieren die Mitglieder der gesamten Verbandsstruktur bestens. In den Gremien sind Unternehmerinnen und Unternehmer aller Branchen, Firmengrößen und Regionen vertreten und sichern so, dass alle Interessen gebührend Berücksichtigung finden und Themen der Unternehmerschaft vor Ort aufgegriffen werden können. Die Regionalleitungen sind damit Ansprechpartner und Akteure, die die Interessen der freiwillig organisierten Mitglieder konkret und die Interessen der Wirtschaft im Allgemeinen im Verbandsgebiet vertreten.

Mitglieder aller drei Regionalleitungen kommen regelmäßig zusammen, um sich auszutauschen, Synergien zu finden und neue Ideen für die Verbandsarbeit zu finden und so gemeinsam die regionale Wirtschaft zu stärken.

Alle Themen und Inhalte, die von überregionalem Belang sind, werden im Präsidium behandelt und über die Hauptgeschäftsstelle umgesetzt. Jede Region ist entsprechend ihrer Mitgliederanzahl anteilig im Präsidium des Verbandes vertreten. Damit wird sichergestellt, dass ein direkter Informationsfluss vom Mitglied über die Regionalleitungen bzw. dem regionalen Präsidiumsmitglied an das Präsidium erfolgt.

Zahlreiche Mitglieder sind ehrenamtlich in unterschiedlichsten Positionen und Einrichtungen des Landes für die Interessen der Wirtschaft tätig. Beispiele dafür sind die ehrenamtlichen Arbeitsrichter oder die Mitglieder in Beiräten und Ausschüssen in Kommunen, Landkreisen und des Landes. Auch gemeinsame Aktivitäten sowie der direkte Austausch zwischen der regionalen Wirtschaft und den Verwaltungen bringen sichtbare Erfolge.

Eine Analyse unserer Mitgliedsunternehmen hinsichtlich der Zugehörigkeit nach Branchen zeigte, dass dem branchenübergreifenden Charakter des Verbandes sehr gut Rechnung getragen wird. Darüber hinaus bildet diese Verteilung auch die typische Wirtschaftsstruktur in Mecklenburg-Vorpommern ab. Unsere Mitglieder repräsentieren damit die Wirtschaft im Land.

Die Präsidenten

  • 1990 – 1996   Gerd Güll
  • 1996 – 2002  Hans Barner
  • 2002 – 2020  Rolf Paukstat
  • 2020  – 2022  Thomas Tweer
  • seit Mai 2023: Matthias Kunze

Zukunft gemeinsam gestalten

Als konsequenter und streitbarer Verfechter für die Interessen kleiner und mittlerer Unternehmen in Mecklenburg setzt sich der Verband mit allen Formen auftretender Unzulänglichkeiten konsequent auseinander. Die Globalisierung der Märkte, die zunehmende Geschwindigkeit der Entwicklungen, die Rezession, die ausbleibenden Strukturreformen, die Kostensteigerungen aller Art und der Mangel an Arbeitskräften in allen Bereichen stellen an die Wirtschaft in Mecklenburg-Vorpommern hohe Anforderungen. Um diese zu bewältigen, braucht die Wirtschaft bessere und verläßliche Rahmenbedingungen und einen Perspektivwechsel bezüglich ihrer Bedeutung zur Sicherung des Wohlstandes in Deutschland.

„Mecklenburg-Vorpommern muss ein attraktiver und zukunftsfähiger Wirtschaftsstandort bleiben, der den Unternehmerinnen und Unternehmern die ihnen zustehende öffentliche Aufmerksamkeit schenkt.”