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Geschäftsführer Dr. Berend Krüger, der selbst mehrere Jahrzehnte seines Berufslebens in Firmen der Abfallbranche verbrachte und weithin anerkannter Fachmann auf diesem Gebiet ist, ließ es sich nicht nehmen trotz seines vollen Terminkalenders die Teilnehmer nicht nur zu begrüßen, sondern sie auch durch die gesamte Veranstaltung zu begleiten.

Schon die von Dr. Krüger präsentierte Unternehmensvorstellung beeindruckte. Die IAG, eine innovative und eigenverantwortlich handelnde Gesellschaft des Landes M-V und in der jetzigen Rechtsform seit Mitte 1990 bestehend, ist mit z.Z. rd. 125 Beschäftigten, darunter 6 Azubis, einer der bedeutendsten regionalen Arbeitgeber der Region und trotz mancher Turbulenzen in den letzten Jahren wirtschaftlich auf einem guten soliden Weg. In Betrieb ging die Deponie bereits 1979 als Betriebsteil der damaligen Stadtwirtschaft Grevesmühlen. Mit 165 ha Fläche innerhalb des Zaunes und einer Deponiefläche von 113 ha gehört sie zu den größten Deponien Europas. Über 18 Mill. m³ Abfall, was rd. 23 Mill. t entspricht, wurden bisher eingelagert. Da die Gesamtkapazität bei ca. 26 Mill. m³ liegt können in den nächsten Jahren noch weitere rd. 8 Mill. m³ eingelagert werden. Dabei wird den Kunden die Beseitigung, Behandlung oder Verwertung von mehr als 500 Abfallarten angeboten, wobei eine der Kernkompetenzen die Entsorgung gefährlicher Abfälle ist. Im Jahr 2020 soll das Abfallrestvolumen nochmals definiert werden. Von diesem Wert wird der Schließungszeitpunkt abhängig sein, der aus gegenwärtiger Sicht in ca. 30 Jahren liegen wird. Auch danach werden noch mehrere Jahrzehnte Deponienachsorge erforderlich sein.

Bei einer Rundfahrt mit dem firmeneigenen Bus über das riesige Gelände unter Leitung des Geschäftsführers konnten sich die Teilnehmer selbst ein Bild von der Entwicklung dieses Standortes, zu dem auch ein eigenes Biotop mit idyllischem kleinem See gehört (siehe Foto), zu einem integrierten Entsorgungs- und Energiezentrum, das nachhaltige Entsorgungssicherheit garantiert, und der sehr hohen Leistungsfähigkeit überzeugen.

Zum Abschluss hatten die Teilnehmer bei einem kleinem Imbiss die Möglichkeit zu vielfältigen Gesprächen in lockerer Runde, die sie rege nutzten.

Die Regionalleitung dankt sehr herzlich Dr. Berend Krüger für seine hochinteressanten Informationen und die Führung, außerdem dem Pressereferenten Heinrich Klaffs für die Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung, die allen Teilnehmern noch lange in guter Erinnerung bleiben wird, sowie für die große Gastfreundschaft und tolle Bewirtung.

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