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Unternehmer diskutierten über gezieltes Marketing für Schwerin

40 Unternehmer waren angemeldet, knapp 60 kamen. Die Resonanz auf die Einladung zum 1. Unternehmerfrühstück des Unternehmerverbandes Region Schwerin im Hotel Arte am Dienstag stieß auf großes Interesse. Es durfte diskutiert werden, nachdem die „Marketinginitiative der Wirtschaft Region Schwerin” ihre Absichten zu gezielteren Maßnahmen in Schwerin und in der Region deutlich vorgetragen hatte.

Christian Getz von der Weißen Flotte Schwerin, der als Vorsitzender auftrat und zu den Gründungsmitgliedern zählt, machte deutlich, dass Transparenz und Mitbestimmung eine wichtige Rolle spiele. Künftig sollen Unternehmen aus verschiedenen Branchen Mitbestimmungsrecht haben. „Kampagnenmaßnahmen für unseren Standort sollten so ausgerichtet sein, dass die Unternehmen hier vor Ort davon profitieren und ihre Angebote danach ausrichten können”, so Getz. Was sich so simpel anhört ist gleichzeitig auch eine Kritik an bestehende Institutionen und Strukturen. Trotzdem begrüßte Ulrich Kempf, Aufsichtsratsmitglied der Stadtmarketinggesellschaft Schwerin die Initiative. „Wir werden unsere Aktionen durch eine intensive Zusammenarbeit bündeln und uns vernetzen”, so Kempf. Bernd Nottebaum, Amtsleiter für Wirtschaft in Schwerin lobte den Vorstoß: „Natürlich haben wir diese Initiative durch Diskussion und Austausch von Erfahrungen mitbegleitet. Dichter können wir doch an den Interessen der Unternehmerschaft nicht dran sein und von den Erfahrungen profitieren wir alle in Schwerin.” Doch es blieben auch Fragen offen. Brauchen wir wirklich noch eine Initiative für Marketing in der Region? Mit dem Regionalmarketingverein, den Marketinggesellschaften der Städte, dem Tourismusverband und einigen mehr gibt es bereits eine Vielzahl von Interessenvereinigungen dieser Art. Christian Getz machte für die Schweriner Initiative deutlich, dass man derzeit zwar noch am Anfang stehe. Der Unterschied zu anderen liege allerdings in der Herangehensweise: „Wir richten unsere Aktivitäten von Schwerin in die Region aus und nicht umgekehrt. Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad Schwerins und natürlich auch des Umlandes deutlich als Tourismus-, Arbeits-, Wohn- und Bildungsstandort zu steigern.” 20 Unternehmen sind bereits Mitglied und bringen sich in fachlichen Diskussionen ein. Karin Winkler, Vorsitzende der Regionalleitung Schwerin will auch künftig ihre Mitglieder und interessierte Unternehmen zum Unternehmerfrühstück an einen Tisch holen, um Schwerpunkthemen zu diskutieren: „Das Interesse ist groß, deshalb werden wir in regelmäßigen Abständen dazu einladen. Der Auftakt war spannend und das Thema werden wir weiter begleiten.”
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